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Brandschutztüren T-30 online kaufen

Junge Paar beim renovieren
  • zertifizierter Schutz

    Alle Brandschutztüren und Brandschutzzargen bei DEINE TÜR besitzen hochwertige Fachhandelsqualität nach europäischen Qualitätsnormen und werden von führenden Markenherstellern in Türen- und Zargenwerken in Deutschland hergestellt. Bei Kauf vom kompletten Brandschutz-Element erhalten sie ein bauliches Prüfzeugnis.

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    Alle Produkte bei DEINE TÜR besitzen Fachhandelsqualität und werden in Türen- und Zargenwerken in Deutschland gefertig.

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Sichere Brandschutztür: Effektiver Schutz vor Feuer

Eine Brandschutztür ist elementarer Bestandteil eines Gebäudes. Als Feuerabschluss sind selbstschließende Brandschutztüren dazu bestimmt, den Durchtritt von Feuer zu verhindern. In Kombination mit einer Rauchschutzfunktion (RS) sind Brandschutztüren T30-RS aus Mehrfamilienhäusern nicht mehr wegzudenken.

Innentür Westag Getalit Brandschutztuer Ambiente
Westag Getalit Brandschutztür

 

In langen Fluren, Treppenhäusern und an Fluchtwegen müssen Brandschutztüren meist mit rauchhemmenden Eigenschaften verbaut werden.

Besonderen Wert auf Brandschutztüren wird in Gebäuden mit besonders schutzbedürftigen Menschen und einer hohen Besucherfrequenz gelegt. Dazu zählen u.a.:

  • Hotels und Herbergen
  • Kindergärten
  • Krankenhäuser und Altenheime
  • Verwaltungsgebäude, Banken und Bürogebäude
  • Universitäten und Schulen
  • Mehrfamilienhäuser

Die Notwendigkeit zum Einbau einer Feuerschutztür ist in Deutschland bundeslandspezifisch und in den Landesbauverordnungen und den dazugehörigen Verordnungen geregelt. Jede Brandschutztür wird fremdüberwacht hergestellt, normiert und zertifiziert. Nur dadurch ist der Schutz im Brandfall gewährleistet.

Neue EN Norm 16034 seit 2016

Die 3-jährige Koexistenzphase von EN Norm 16034 und alter DIN 4102 begann am 01.09.2016. Seitdem können Produkte auch mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden.

Ab 01.09.2019 dürfen nur noch Brandschutztüren nach neuer Norm EN 16034 mit CE Zeichen in Verkehr gebracht werden. Hintergrund: Seit 01. Dezember 2015 ist eine neue Europäische Norm (DIN EN 16034) in Kraft getreten, welche die alte Deutsche Norm DIN 4102 ersetzt. Für eine Übergangsphase sind geprüfte und zertifizierte T30 Brandschutzelemente nach DIN 4102 weiterhin zulässig. Es gilt eine Karenzzeit von drei Jahren ab dem Beginn der Koexistenzphase.

Die neue Norm EN 16034 ist seit dem 01.12.2015 in Kraft. Die Koexistenzphase von Produkten der alten DIN Norm 4102 und neuer Norm EN 16034 begann erst am 01.09.2016. Ein Inverkehrbringen von Brandschutzelementen mit Klassifizierung nach EN 16034 und CE-Kennzeichnung war vor dem 01.09.2016 nicht möglich!

Endlich wird Vergleichbarkeit von Brandschutztüren auch im europäischen Binnenmarkt gewährleistet. Dazu wurden die Grundlagen (Normen und bautechnische Regeln) des Brandschutzes nicht nur harmonisiert, sondern zusätzlich verschärft. Seit 01.12.2015 ist die neue europäische Produktnorm für Feuerschutztüren (EN 16034) in Kraft. Demnach müssen Brandschutz- und Rauchschutztüren nach der neuen Norm das europaweit anerkannte "CE" Konformitätszeichen tragen. Durch die europäischen Normen wurden die Anforderungen an Brandschutztüren und deren Prüfung noch einmal deutlich verschärft (z.B. veränderte Temperaturmessfühler und erhöhte Druckverhältnisse in der Brandkammer). Hierdurch wird die Brandschutztür bei der Brandprüfung sehr viel stärker belastet als bei der Prüfung nach alter Norm DIN 4102-5.

Der Name „Feuerschutz“ steht für die Eigenschaften einer Tür sowohl den Raumabschluss als auch die Wärmedämmung für einen bestimmten Zeitraum zu sichern und so vor Feuer zu schützen.

Die Klassifizierung von Brandschutztüren nach der neuen Norm DIN EN 16034 wird im Folgende kurz erläutert am Beispiel

EI2-30-S200-C5
Abkürzung/
Zeichen
Bedeutung Erläuterung
E Raumabschluß Verhinderung der Flammenausbreitung
I Wärmedämmung Beschreibt die Fähigkeit des Feuerschutzelementes die Temperatur an der Oberfläche der Tür auf der feuerabgewandten Seite an bestimmten Messstellen gegenüber der Anfangstemperatur zu begrenzen.
1/2 Index der Wärmedämmung 2 = Messbereich der Wärmeisolation in 100mm vom Türrand,
1 = Messbereich der Wärmeisolation in 25mm vom Türrand
30/60/90/120 Feuerwider-
standsdauer
Zeitraum in Minuten in dem das Brandschutzelement den Flammendurchtritt verhindert. Dies wird durch Beobachtung während der Prüfung, Anhalten von leicht entzündlichen Wattebäuschen und Einführen von genormten Spaltlehren bei Verformung des Türflügels kontrolliert.
S Rauchschutzfunktion Verhinderung von Rauchdurchtritt bei bis zu 50 Pa Luftdruck (bis auf eine zugelassene Leckrate)
200 Rauchschutzfunktion Die Zahl „200“ beschreibt die Prüfung sowohl bei Raumtemperatur und bei 200°C in der Prüfkammer. Das Türelement ist zwingend mit einer vierseitig Dichtung auszustatten (z.B. unten Bodendichtung).
C Selbstschliess-
vermögen
Die Selbstschließung ist die Fähigkeit einer geöffneten Tür vollständig, selbsttätig durch gespeicherte Energie zu schließen. Dies wird durch einen Obentürschließer erreicht. Die Selbstschließung darf auch durch elektrischen Strom erfolgen, wenn dieser für den Fall eines Stromausfalls durch gespeicherte Energie abgesichert ist.
0/1/2/3/4/5 Dauerhaftigkeit der Selbstschließung In der neuen Norm EN 16034 ist sicherzustellen, dass die Selbstschließfunktion dauerhaft funktionstüchtig bleibt. Dies muss Prüfstand durch einen Schließtest nachgewiesen werden. Je nach erreichter Zyklenzahl in eine Nutzungskategorie eingeordnet. Die Zahl 5 bedeutet in der EN 16034 Typenbezeichnung einer Brandschutztür das Erreichen von 200.000 Schliess-Zyklen.

Die folgenden Bezeichnungen für Brandschutztüren/Feuerhemmende Türen kommen in Deutschland zum Einsatz:

  • EI230-C5 (feuerhemmend)
  • EI260-C5 (hoch-feuerhemmend)
  • EI290-C5 (feuerbeständig)
  • EI2120-C5 (hoch-feuerbeständig)

Die Klassifizierung für Brandschutztüren mit Rauchschutzfunktion lautet:

  • EI230-S200-C5 (feuerhemmend)
  • EI260- S200-C5 (hoch-feuerhemmend)
  • EI290- S200-C5 (feuerbeständig)
  • EI2120- S200-C5 (hoch-feuerbeständig)

Unter „Fähigkeit zur Freigabe“ eines Brandschutzelementes ist gemeint, dass eine Feststellanlage, den Türflügel im Brandfall zur Selbstschließung freizugeben. Die Klassifikation der Brandschutztür dazu lautet „freigegeben“. Die Eigenschaften „Fähigkeit zur Freigabe“ und „Dauerhaftigkeit der Fähigkeit zur Freigabe“ sind dementsprechend nur bei einer Feststellanlage zu deklarieren. Die Eigenschaft „Dauerhaftigkeit der Selbstschließung gegenüber Alterung (Korrosion)“ ist immer zu deklarieren.

Insbesondere in der Kennzeichnung gibt es wesentliche Unterschiede zwischen der alten Brandschutztüren-Norm DIN 4102 und der neuen Norm EN 16034. Brandschutztüren geprüft nach der neuen Norm erhalten ein europaweit gültiges CE-Zeichen. Neben dem Kennzeichnungsschild mit dem CE-Zeichen ist ein weiteres Kennzeichnungsschild erforderlich, auf dem folgende Angaben enthalten sein müssen: Hersteller, Produkttyp und/oder -bezeichnung, Serien- oder Referenznummer des Produktes, Feuerwiderstand- und/oder Rauchschutzklassifizierung und/oder Klassifizierung der Selbstschließung. Außerdem ist eine Leistungserklärung auszuhändigen.



Die Einführung von Verordnungen und Richtlinien ist Sache der einzelnen Bundesländer, d.h. die Notwendigkeit zur Brandschutztür ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Die DIN 4102 normiert lediglich den Typ der Brandschutzelemente und wie diese zu prüfen sind.

Die Brandschutztüren geprüft nach DIN 4102 erhalten ein "T" für Türen als Bauteilekennung. Je nachdem wie lang die Brandschutztür einem Brand für einen definierten Zeitraum einen Widerstand in Minuten entgegen setzen kann, werden sie durch die Feuerwiderstandsdauer klassifiziert (z.B. "30" für 30 Minuten).

 

Richtlinien zur allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung einer Brandschutztür

In Bezug auf die Einsetzbarkeit von T30 Türen bezieht sich die jeweilige Landesbauordnung in Deutschland auf die Bauregeliste des Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Dort sind Brandschutztüren mit einer "Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung" aufgenommen. Sie ist vom Hersteller durch das Anbringen des amtlichen Kennzeichnungsschildes und durch die unaufgeforderte Vorlage des Bescheides über die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung nachzuweisen. Die Antragstellung erfolgt durch den Hersteller nach Bestehen der erforderlichen Prüfungen durch sachverständige Stellen (Prüfinstitut). Der Hersteller muss außerdem vertraglich sicherstellen und nachweisen, dass die Produktion im Hinblick auf gleichbleibender Qualität und Einhaltung der Zulassungsbestimmungen fremd-überwacht wird.

Die Prüfkriterien für das Erreichen der bauaufsichtlichen Zulassung für eine Brandschutztür können wie folgt zusammengefasst werden:

  • bestandene Brandprüfungen gemäß ETK nach DIN 4102 Teil 5
  • Raumabschließende Wirkung der Feuerschutztür
  • Durchgang des Feuers muss verhindert werden
  • Standfestigkeit des Feuerschutzabschlusses
  • Temperaturerhöhung auf der dem Brand abgewandten Seite

Darüber hinaus ist eine Dauerfunktionsprüfung durchzuführen. Diese verlangt 200.000 Öffnungszyklen, bei denen Türblatt, Zarge und Beschlagsteile als Einheit geprüft werden.

Die Brandschutztüren-Prüfung nach DIN 4102 ähnelt der Prüfung nach der neuen Europäischen Norm EN 16034. Die neue Norm ist in der Prüfungsdurchführung jedoch wesentlich härter.

Das Brandschutzelement wird immer in seiner Gesamtheit geprüft. D.h. Türzarge, Türblatt und die für die Funktion erforderlichen Beschläge bilden die komplette Liefereinheit, damit auch ein zertifizierter Schutz mit Kennzeichnung ausgewiesen werden kann. Zum Element zählen je nach Zulassung meistens auch selbstschließende Funktion durch geprüfte Obentürschließer, Feststellanlagen und geprüfte Schlösser und Drücker. Insbesondere Drücker können ausgetauscht werden, jedoch müssen die neuen, die gleichen Standards erfüllen.

Das Brandschutzelement wird vom Hersteller durch ein Kennzeichnungsschild (an der Bandkante des Türblattes) und durch die Vorlage eines Zulassungsbescheides nachgewiesen. Der Hersteller bescheinigt damit die zulassungsgerechte Ausführung des Elementes durch Eigen- und Fremdüberwachung.

Besonders wichtig ist auch die in der Zulassung genannte Montage und Kombinationsmöglichkeit mit Wandarten und auch Brandschutzverglasungen. Dies muss unbedingt beachtet werden, damit einer Abnahme nichts mehr im Wege steht.

T 30-Feuerschutzabschlüssen keine EI2 30 C5 Sa-Feuerschutzabschlüsse und umgekehrt. T 30-Feuerschutzabschlüsse sind feuerhemmende Türen mit einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung als Verwendbarkeitsnachweis, EI2 30 C5 Sa-Feuerschutzabschlüsse sind feuerhemmende Türen, die mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet werden. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise in der Produktbeschreibung. Über die Filter können Sie ebenfalls die Produktanzeigen entsprechend einschränken.

Sie brauchen einen schnellen Überblick oder sind sich unsicher?

Rauchschutz, Feuerhemmende, Innentüren

T30 RS Brandschutztüren mit Rauchschutz

In Deutschland sterben 95 Prozent der Brandtoten durch die Folgen der Rauchentwicklung. Deshalb Brandschutztüren mit Rauchschutz-Funktion!